ZORNFREI

Dein Weg zur Selbstkontrolle und innerer Gelassenheit

SelbstbewusstseinSelbstwertSelbstfindung

Sven Kudszus

·Krisenbewältigung·Prävention·Stabilität·

Das bin ich, Sven Kudszus

Geboren wurde ich anno ’79 im kühlen Schleswig-Holstein an einem Montagmorgen im Herbst.

Keine Angst, ich erzähle dir hier nicht meine Lebensgeschichte, schließlich soll es hier um dich und deine Wünsche gehen und nicht um den „Fischkopp“ und seine Abneigung gegen schlechtes Wetter. 🙂

Selbstverständlich müssen wir uns richtig und „echt“ kennenlernen, denn für das, was wir beide vielleicht vorhaben, braucht es viel Vertrauen und Sicherheit.

Daher möchte ich dir ein wenig über mich erzählen, damit du schon einmal entscheiden kannst, ob wir eine intensive Partnerschaft eingehen möchten.

Doch zuvor die Kurzfassung:

Kurzfassung

Jeder Mensch ist einzigartig, jeder hat seine Geschichte und auch wie man so schön sagt “seine Päckchen zu tragen”- machmal hat man allerdings eher das Gefühl das es Anker sind, die immer schwerer und Zahlreicher werden, je Älter man ist.

Ich bin ein harter Verfechter des Glaubens, das kein Mensch einen freien Willen* hat, denn wir werden mit vorherbestimmten Genen ausgesattet und seit unserer Geburt von allen um uns herum gelenkt, beeinflusst und manchmal auch getrieben.

*Zumindest nicht solange, wie er über sich selber so bewusst ist, dass er es tatsächlich selber in die Hand nehmen kann.

Wie wir aufwachsen und was man uns einredet und das was man uns einredet, was wir uns einreden sollen, beeinflusst völlig wer wir sind. Wie könnten wir dann von uns selber verlangen, diese unglaublich anspruchsvolle Aufgabe verwirklchen, heruuaszufinden wer wir wirklich sind, was wir wirklich wollen oder was unsere Aufgabe im Leben ist?

Glück

Die Menschen sind dann am unglücklichsten, wenn Sie nicht sie selber sein können, schlimmer ist es nur, wenn selbst das nicht weiß und das kenne ich nur zu gut.

Die gute Nachricht ist “Wir sind am glücklichsten, wenn wir genau so sein können, wie wir sind und wir wollen. Klar, müssen wir uns ab und anmal “anpassen” unsere Rollen spielen, das lässt sich leider noch nicht ändern, denn nur weil Du vielleicht Weltoffen und progressiv bist oder es gerne sein möchtest, beudetet es nicht, das andere dich dann akzeptieren so wie du bist und dir schlichtweg auch dein Glück nicht gönnen…Klingt bekannt oder?

Der Sinn des Lebens

ich sage gerne immer “Der Sinn des Lebens ist der dem du ihm gibst”- klingt einfach, ist es aber nicht. Vielzuviele Selbstzweifel, negative Einflüsse und erzweungene gesellscahftliche Normen oder Traditionen* bestimmen weitgehend über 99% aller Menschen auf diesem Planeten.

*Traditionen sind die Regeln von toten Menschen

Mut

Ich glaube, das Mut die wichtigste Eigenschaft ist, die wir haben. Du brauchst vielleicht nicht den Mut, um Drachen zu besiegen, aber den Mut zur Veränderung. Dieser ergibt sich sogar schon von ganz alleine, wenn du nur den Willen hast zur Veränderung, mit ein bischen Hilfe von außen, kommt der Mut dann von ganz alleine!

Die langfassung, meine Einflüsse, Anker und Päckchen.

Warum ich dir zeige, das du nicht alleine dastehst!

Warum ich dir hekfen kann.

Kindheit ohne Freunde

Meine Eltern waren zwar beide berufstätig und wir hatten immer genug zu essen, aber leider auch nicht mehr. Meine Mutter arbeitete viele Jahre in der Nachtschicht einer Autobahnraststätte, was dazu führte, dass sie früh morgens, anstatt uns Kinder für die Schule zu wecken, noch schlief. Dadurch kam ich oft zu spät zur Schule, vergaß mein Sportzeug und weil wir nicht viel Geld hatten, lief ich nur mit “Champ” Turnschuhen von Aldi oder gelben Gummistiefeln (auch im Sommer) herum.

Kinder können echt grausam sein und ich war als kleines Sensibelchen ein leichtes Opfer für Mobbing, wobei die Klassenlehrerin auch fleißig mitmischte.

Das Resultat war, dass ich bis zur fünften Klasse, außer Bücher und Comics aus der Bücherei, keinen einzigen Freund hatte und zu meinen Geburtstagen logischerweise niemand kam, trotz Einladungen.

In der Hauptschule taute ich dann richtig auf, wurde sogar mehrmals Schulmeister bei den Bundesjugendspielen, hatte Freunde und Hobbys und machte mit der Familie tolle Urlaube an der Ostsee. Es war eine tolle Zeit, bis …

Ausbildung und tod der Mutter

Mein Vater kochte für sein Leben gern und konnte mangels Lehrstellen keine Ausbildung zum Koch machen. Daher stand für mich schon früh fest: “Ich werde Koch, gehe danach ins Ausland, aufs Schiff und sehe die Welt – geil!”

Eine Ausbildung, in der ich gedemütigt und sogar geschlagen wurde, sowie dreimal den Betrieb wechselte, stand irgendwie nicht auf dem Plan. Als dann auch noch meine Mutter starb, gab ich komplett auf, ebenso meinen fast fertigen Führerschein. Sie hatte beschissenen Krebs und das schon zehn Jahre lang. Dass sie überhaupt so lange mit einer besonders aggressiven Form überlebte, wurde damals schon als Wunder angesehen. Ich glaube nicht an Wunder, denn meine Mutter war eine sehr starke und zielstrebige Frau, lebenslustig und planvoll bis zuletzt.

Meine Eltern haben uns die Krankheit nicht vorenthalten, es ging ja auch nicht mit Chemos, Glatze und Beinamputation, aber sie machten es nie zu etwas Negativem. Ganz im Gegenteil: Unsere Mutter mit “Komm, Humpelchen” zu ärgern, während sie mit nur einem Bein und Krücken in den vierten Stock hüpfte, um in die Wohnung zu kommen, war für uns Alltag. Wie gesagt, sie lastete die Schwere der Situation nicht auf uns ab.

Die beste Zeit meines Lebens

Die drei schwersten Jahre meines Lebens waren, als ich ohne Ausbildung versucht habe Arbeit zu finden. Ich ließ mich natürlich auf die falschen Leute ein, machte Schulden und fühlte mich als der letze Verlierer auf der Welt.

Bis ich das erste Mal in meinem Leben nach Griechenland flog, um zwar für einen Job als Animateur. Es folgten viele Jahre durch Europas Clubhotels und Bettenburgen. Ich arbeitete auf Kreuzfahrtschiffen, machte Karriere und schrieb sogar ein Buch (Mein erstes von mehreren) “Endlich Animateur, das Handbuch für alle Animateure und die es werden wollen.

ich machte mit 30 Jahren endlich meinen Führerschein, hatte trotz Schulden endlich mal Geld auf der hohen Kannte und nicht schien den Schein zu trügen, bis auf…

Der Sinn des Lebens

Stell dir vor du machst den Traumjon schlechthin, verdienst ehrliches Geld, machst Menschen glücklich und fühlst dich als Teil von etwas und kriegst immer wieder die Frage (von den typisch deutschen) an den Kopf geworfen “Und wann hast du mal vor was ordentliches zu machen”?

Ich hörte dann fast zeitgleich im Geiste noch meinen Eltern damals sagen, nachdem ich Ihnen von den furchtbaren Zuständen in meinem erten Ausbildungsbetrieb erzählte, “Lehrjahre sind keine Herren jahre” und: “Du musst erstmal kleine Brötchen backen… “Kann doch nicht so schlimm sein, wie du es erzählst”… 

Hatte ich erwähnt, das ich in dem Betrieb wohnte und nach Abzug von Kost und Logie nur 50D-mark übrig hatte, vondem ich auch noch Bus und Zug bezahlen musste?

Nungut, das alles führte dazu, das ich immer wieder versucht hatte aus der Animation “zu entkommen”, mich praktisch selber aus dem paradis zu entfernen- was für ein Unsinn…

Ich versuchte noch zwei völlig andere Ausbildungen, hatte jobs als paketfahrer und flaschensortierer. ich kann dir sagen,das ich da überhaupt nicht glücklich war. Fazit war, das ich immer wieder in den Tourismus zurückkehrte. Sogar als Kellner habe ich in Spanien gearbeitet, hauptsache gutgelaunte Menschen und Sonne um mich herum.

Es gab nach dem Tod meiner Mutter keinerlei Trauerarbeit oder Hilfe, was dazu führte, das ich alles nur verdrängte und in mich hineinfraß. Das ich als lausiger Animateur auch nichtmal im Ausland dem typischen Deutschen gerecht wurde nagte genauso an mir, wie das ich überhaupt (wie auch ohne Ausbildung) keinen normalen Job bekam. Freunde hatte ich nach den jahren Im Ausland auch nur noch einen einzigen (Dafür aber bis heute, worüber ich sehr dankbar bin).

irgendwann war ich wiedermal als Animateur unterwegs, wurde gerade entlassen und lag abends in meinem Bett und hatte einen Gedanken der mich regelrecht fröhlich machte “Wie geil wäre das, wenn ich morgen einfach nicht mehr aufwachen würde”. Nun, ich wachte auf…

Depressionen und Umschwung

Das ich unter Depressionen litt erfuhr ich erst viele Jahre später, während ich unfähig irgendwas zu tun, nur noch sterben wollte und durch Zufall das Buch “feeling good” in die Hände bekam.

Doch davor ging es mit dem Leben trotzdem weiter. Ich schrieb das nächste Buch, wurde sogar Teilhaber einer bar auf Lanzarote und dachte wieder einmal, das sich alles zum Guten wenden würde. Ich wurde nach Strich und Faden verarscht und betrogen, konnte meine Miete nicht mehr bezahlen und klaute mir aus einem Riu Hotel ein All Inklusive Armband aus dem Müll und aß unerkannt die letzten drei Wochen auf dieser verfluchten Insel einmal am Tag wenigstens eine warme Mahlzeit (Pizza).

Zurück in Deutschland nistete ich mich bei einer alten Flamme ein, die zumindest für mich so spießig war und ich mich ind er Beziehung so “verhaftete” fühlte, das ich mir ein großes R auf den Unterarm tatowieren ließ, welches mich immer daran erinnern sollte, das ich ja eigentlich immer ein Rebell war, der sich nichts sagen ließ.

Abgesehen davon begann ich meine Bücher zu vermarkten und hatte glücklicherweise einen echten Volltreffer mit dem kleinen Buch “Bubble Tea Rezepte”, welches das allererste in Deutschland war, dazu noch als Ebook bei Amazon erhältlich und ich in den ersten Tagen tausende von Verkäufen erzielte.

Meine Liebe zum Schreiben und zum Marketing war geboren.

Selbstsändigkeit, Verlobung Kinderpläne…

Ich schaffte es tatsächlich eine richtig tolle Frau kennenzulernen, wir verlobten uns schnell und Sie wurde schwanger 2x. Leider gab es komplikationen und beide Male hat es nicht geklapt. 

Wir lernten uns auf einem Kreuzfahrtwschiff kennen und lieben. Wnaderten ein bischen in der Welt herum, wurden wie man heute so schön sagt “digitale Nomaden” bis wir in Deutschland mit einem Kosmetikstudio und Marketing Fuß fassten. Es war eine anstrengende aber lehrreiche Zeit. Leider waren wir beide mit zwei fehlgeburten und unseren Päckchen und Ankern noch nicht bereit genug und gingen unserer Wege.

Positiv für mich war, das ich mich in meine neue Obession stürzen konnte und das war Marketing. Unternehmertum genauer gesagt, war meine Bestimmung und ich liebte es, und liebe es heute noch, bis…

WTF macht den ein Persönlichkeitstrainer?!

Bis heute habe ich eine kleine Marketingagentur und bin Geschäftspartner von einer Auftragsvermittlung für Handwerksdienstleister, habe diverse Projekte und Abenteuer hinter mir und habe festgestellt, das ich gerne helfe. Klar das klingt jetzt wie ein Klichee, aber was gibt es denn für ein tolleres Gefühl, als das man Teil von etwas ganzem ist, etwas zusammen erreicht hat und abends ins Bett gehen und sagen kann “wenn ich morgen nicht mehr aufwache, dann ist das völlig ok”!

Das meine ich ernst so. Falls du bis hierher gekommen bist, verrate ich dir ein kleines Geheimnis: Das war gar nicht die Langfassung, sondern auch nur die Kurzfassung von tausend weiteren Kurzfassungen!

Genauso wie dein Leben korrekt? 

Zugegeben, ich habe schon viel gemacht, aber das bedeutet nicht, das es besser war. Ich wusste es auch einfach nicht besser, wie hätte ich auch können? Was man nicht weiß, kann man nicht wissen!

Ich hätte gerne jemanden an meiner Seite gehabt, der mir den Weg gezeigt hätte, mich gelenkt und Objektiv geholfen hätte. Und gerade weil ich weiß, wie es sich anfühlt, kein Selbstbewusstsein zu haben, sich wertlos zu fhlen und voller Zweifel ist und erst recht keine Ahnung hat von sich selber, habe ich meine nächste Bestimmung gefunden.

Meine zwei hauptaufgaben sind nun einerseits dir dabei zu helfen deinen Platz in dieser Welt zu finden und dich dabei zu unterstützen es auch Mutig und entschlossen durchzuziehen und das nicht in zwanzig Jahren, sondern in viel kürzerer Zeit, denn mit jemanden starken wie mir an deiner Seite, kann dir nichts mehr passieren!

Das bin ich, Sven Kudszus

Geboren wurde ich anno ’79 im kühlen Schleswig-Holstein an einem Montagmorgen im Herbst.

Der Montag ist daher schon immer mein Lieblingstag gewesen, aber das Wetter “da oben” nicht!

Jetzt lebe ich in Köln, der Stadt, in der man jeden Tag ein Drache sein kann, die Menschen fröhlich sind und das Wetter viel besser ist, als bei den “Fischköppen” an der Küste.

Mein Leben war bisher zwar nicht planlos, dafür aber

Mir sagte einmal jemand etwas: solange du bist wie du bist, die Sonne in deinem Herzen trägst und auch mal fünfe grade sein lassen kannst, ist es doch egal, wo du herkommst.

Und das spiegelt seitdem meine Lebensphilosophie wieder “Sei du selbst”.

Mein Vater brachte mir bei stark zu sein, in einer Phase seines Lebens, wo er noch stark war und diese Ratschläge geben konnte, später wurde ich der Starke, praktisch “unbesiegbare”- zumindest dachte ich das, denn ich hatte etwas, was andere nicht hatten “Glück”.

Und mit Glück meine ich nicht nur, als deutscher mit all seinen Vorteilen geboren worden zu sein, denn das ist wie ein Lottogewinn, keine Frage und ich bin jeden Tag dankbar dafür.

Nein, das eigentliche Glück was ich meine, ist, das ich trotz schwerer Zeiten und suboptimalen Voraussetzungen mehr als einmal Glück hatte.

Doch was nützt einem Glück, wenn man es nicht nutzt? Mein Vorteil war meine Charakter- meine rebellische Ader.

Was ich davon hatte, wurde mir mein Leben lang zuteil, doch erst ab meinem vierzigsten Lebensjahr so richtig bewusst “Ich war ich selber”- ich konnte mir erlauben, alles zu tun was ich wollte!

All meine Probleme, all mein Glück und alles was ich erlebt und erreicht habe, verdanke ich nur einer einzigen Person, und zwar meinem Authentischen selbst.

Wenn es ein “Erfolgsrezept” für das Leben gäbe, so wäre es das: Sei du selber. Ganz einfach oder?

All dieser ständige Erfolgsdruck in allen Lebensbereichen, man soll Haus, Auto, Pferd 3 Kinder haben etc…

Ich habe mich oft gefragt- Wer bestimmt das? Und selbst wenn das jemand tut, warum sollte ich mich danach richten?

Viele Jahre geprägt von diesem “Druck”, waren die Folgen Stress, ständige Unruhe bishin zu schlimmen Depressionen, die mich jahrelang begleiteten, bis ich eines Tages nicht mehr wollte…

Depressionen und Suizid Gedanken sind für mich nichtmal das Schlimmste gewesen. In meinem Fall äußerten sich die Depressionen in eine völligen Unfähigkeit irgendetwas zu tun, die totale Teilnahmslosigkeit, alles, absolut alles war egal- das einzige was auf Hochtouren lief, was das “Gedankenkarussel” und zwar auf allterhöchster Stufe!

Mehrmals verlor ich all meine Kunde und Partner, da ich meine Arbeit einstellte, mich bei niemanden mehr meldete, alle Nummern blockierte und mit nichts und iemanden zu tun haben wollte- der Witz war, in meinem Kopf hatte ich nach wie vor den “Druck” erfolgreich sein zu müssen- jeden Tag unternahm ich- zumindest gedanklich- den Versuch nun das Steuer herumzudrehen, Kunden anzurufen, neue Kunden zu akquiereren und wieder richtig durczustarten…. haha…

Es dauerte Jahre, bis ich überhaupt die Diagnose erhielt und mir selber auch eingestehen konnte, das ich krank war! Ich war ernsthaft krank und mein ganzes Leben wurde davon beeinflusst. Glücklicherweise konnte ich mir in starken Momenten Hilfe suchen und mich nach und nach tatsächlich “zurückkämpfen”.

Ein paar Jahre später hatte ich meine Krankheit im griff, zwei Unternehmen und verdiente mehr Geld, als ich mir jemals erträumt hatte. Ich lebte als “digitaler Nomade” überall wo ich wollte und hatte die Zeit meines Lebens.

Etwas fehlte noch, denn Geld hatte ich mehr als ich ausgeben konnte, war beruflich erfolgreich, hatte tolle Kunden, Geschäftspartner und eine erfüllende Beziehung…

Ich erkannte, das es nicht mehr um mich gehen durfte- denn durch meine langen Jahre als Unternehmer hatte ich oft mehr als nur im Marketing geholfen

Ich habe einen bewegenden Lebenslauf hinter mir. Angefangen von einer abgebrochenen Ausbildung als Koch, über eine lange Zeit als Entertainer in Europa und auf kreuzfahrschiffen, bishin zum mehrfachen Buchautor und erfolgreichen Unternehmertum, ist praktisch alles dabei.

Was die meiste Zeit meines Lebens nicht dabei war, war ich. Denn ein “typisches” deutsches Leben kannte ich nur von anderen Menschen. Diese hatten all das, was ich dachte, was ich auch haben muss- ein Trugschluss wie sich leider sehr spät herausstellte.

Ständig arbeitete ich daran, einerseits mich selber zu finden und zu verwirklichen, andererseites hinderten mich Geld und mangelnde Unterstützung daran, wirklich etwas auf die Beine zu stellen. Abgesehen davon eben auch der Druck “Endlich etwas ordentliches zu machen”.

Letztendlich war es das Unternehmer sein, was mir alle Türen öffnete. Das muss nicht bei jedem so sein. Bei dem einen ist es Familie, bei anderen das Hobby, Sport oder der berufliche Erfolg.

Mit Türen öffnen meine ich, das ich hier wirklich der sein konnte der ich bin. Ich hatte erkannt, das ich, wenn ich einfach nur so bin ich wie bin, mir einfach alles in den Schoß viel.

Diese Erkenntnis hatte ich nach ca 40 Lebenjahren, hunderten von Selbsthilfebüchern, Coaching und Therapiesitzungen.

Einfach nur “sich selber sein”, sein authentisches Selbst?!

Ist das so einfach? Ja, daher gesagt vielleicht 🙂

Der Gründe, warum wir oft nicht das bekommen, was wir uns wünschen ist nicht nur mangelndes Geld oder Unterstützung . Es sind Millionen von Einflüssen, welche uns seit dem Babyalter beeinflussen.

So sehr das Wort auch abgenutzt ist heutzutage, es ist dein “Mindset”, was grundsätzlich alles bestimmt, was du denkst und wie fühlst und handelst.

Die Indoktrinierung durch Eltern, Lehrer, Freunde beginnt schon sehr früh und beeinflusst fast alles was und wie du als Person bist.

Ich bin in einfachen Verhältnissen aufgewachsen und Geld war immer ein “negatives” Gesprächsthema, also immer Mangelware.

Entsprechend wusste man sich zwar zu helfen, zu sparen usw. aber alles entscheidend war auch die Einstellung meiner Eltern zu diesem und anderen Thema und beeinflusste mich entsprechend.

Früher habe ich mir oft vorgestellt, wie die Themen am Küchentisch von “reichen” Menschen oder Familien deren Eltern selbstständig waren wohl war.

Später wusste ich, das diese Gespräche völlig anders waren, wie die bei uns zuhause. Es ging nicht darum, das jeder nur einen einzigen Schokoladenpudding durfte, sondern xyz…